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So verschlüsselt Prive deine Fotos

Aktualisiert am 10. Oktober 2026 · Von Vinh Dang, Entwickler von Prive

Kurz gesagt: Prive verschlüsselt jedes Foto und Video auf deinem iPhone mit AES-256-GCM (Apple CryptoKit) und einem zufälligen 256-Bit-Schlüssel, der auf deinem Gerät erzeugt wird. Der Schlüssel liegt im Schlüsselbund deines iPhone und im iCloud-Schlüsselbund, den Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt. Prive hat kein Konto und keine Server – der Entwickler erhält weder deine Fotos noch deinen Schlüssel oder deine PIN.

Auf einen Blick

VerschlüsselungAES-256-GCM (authentifizierte Verschlüsselung) über Apple CryptoKit
SchlüsselZufälliger 256-Bit-Schlüssel, erzeugt auf deinem iPhone bei der Einrichtung
Wo der Schlüssel liegtIm Schlüsselbund deines iPhone, synchronisiert über den iCloud-Schlüsselbund (von Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt). Nur lesbar, solange dein iPhone entsperrt ist.
Von Prive verschlüsseltFotos, Videos, Live-Photo-Videos, Vorschaubilder, der Suchindex auf dem Gerät und Einbruchsfotos
KontoKeins. Keine Registrierung, keine E-Mail, kein Login
ServerKeine. Der Entwickler erhält nie deine Fotos, deinen Schlüssel oder deine PIN
BackupOptional, in die private iCloud-Datenbank deines eigenen Apple Accounts
Datenschutzetikett im App StoreKeine Daten erfasst
Unabhängiges AuditNoch nicht. Diese Seite beschreibt das Design, damit du es selbst beurteilen kannst

Was beim Hinzufügen eines Fotos passiert

  1. Du importierst aus der Fotos-App, fotografierst in Prive, speicherst aus dem privaten Browser oder sendest per drahtloser Übertragung vom Computer.
  2. Prive verschlüsselt die Datei auf deinem iPhone mit AES-256-GCM und einer neuen zufälligen 96-Bit-Nonce. Große Videos werden in Blöcken verschlüsselt, jeder mit eigener Nonce – ein ganzes Video liegt nie unverschlüsselt im Speicher.
  3. Nur die verschlüsselte Datei wird gespeichert. Ein kleines Vorschaubild wird erstellt und genauso verschlüsselt.
  4. Auf Wunsch löscht Prive das Original aus deiner Mediathek. Leere danach auch „Zuletzt gelöscht“ in der Fotos-App.

GCM ist authentifizierte Verschlüsselung: Wird auch nur ein Byte einer verschlüsselten Datei verändert oder beschädigt, schlägt die Entschlüsselung fehl, statt fehlerhafte Daten zu liefern. Die Funktion „Tresor prüfen“ nutzt das, um jede Datei zu kontrollieren.

Suche ohne Upload

Prive findet Fotos anhand von Wörtern und Objekten darin. Die Analyse läuft mit Apples Vision-Framework auf deinem iPhone, und der Suchindex wird wie alles andere mit deinem Schlüssel verschlüsselt. Nichts wird zur Erkennung an einen Server gesendet.

PIN, Face ID und Wiederherstellungsschlüssel

Was in die iCloud geht – und was nicht

Das iCloud-Backup ist aus, bis du es einschaltest. Dann nutzt Prive die private CloudKit-Datenbank in deinem eigenen Apple Account:

DatenSo werden sie in der iCloud gespeichert
Fotos, Videos, Live-Photo-VideosVor dem Upload von Prive verschlüsselt (AES-256-GCM)
Vorschaubilder und SuchindexVor dem Upload von Prive verschlüsselt
Dein SchlüsselIm iCloud-Schlüsselbund (von Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt), nie im Backup selbst
Deine PINNur als Hash im iCloud-Schlüsselbund
Albumnamen, Datumsangaben, Dateigrößen und ähnliche OrdnungsdatenIn deiner privaten iCloud-Datenbank, geschützt durch Apples iCloud-Sicherheit statt durch Prives eigene Verschlüsselung

Der Entwickler hat keinen Zugriff auf deine private iCloud-Datenbank. Für ein neues iPhone meldest du dich mit demselben Apple Account an (iCloud-Schlüsselbund aktiv), installierst Prive und tippst auf „Aus iCloud wiederherstellen“.

Drahtlose Übertragung

Sie läuft nur, solange der Tresor entsperrt und der Bildschirm „Drahtlose Übertragung“ geöffnet ist. Jeder Upload braucht einen einmaligen 6-stelligen Code von deinem iPhone, und sie funktioniert nur in eine Richtung: Aus deinem Tresor kann darüber nichts heruntergeladen werden. Die Dateien laufen über dein lokales Netzwerk, nicht über das Internet – nutze sie also in einem WLAN, dem du vertraust, etwa zu Hause.

Wovor Prive nicht schützen kann

Kein Konto, keine Server, kein Tracking

Prive hat keine Registrierung und kein Backend, keine Werbung, keine Analysetools und keine SDKs von Drittanbietern. Das Datenschutzetikett im App Store lautet „Keine Daten erfasst“. Online geht die App nur für Dinge, die du startest: iCloud-Backup (Apples Server), den privaten Browser und Käufe im App Store.

Fragen zum Design gern an prive@vinhdang.app. Siehe auch: Prive vs. ausgeblendetes Album.

Häufige Fragen

Ist Prive Ende-zu-Ende verschlüsselt?

Deine Fotos und Videos werden auf deinem iPhone verschlüsselt, bevor sie gespeichert oder gesichert werden, und der Schlüssel bleibt auf deinen Geräten und im iCloud-Schlüsselbund, den Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt. Weder der Entwickler noch Apple können die Fotos in deinem Prive-Backup lesen. Albumnamen und Datumsangaben sind durch Apples normale iCloud-Sicherheit geschützt.

Welche Verschlüsselung nutzt Prive?

AES-256-GCM über Apples CryptoKit, mit einem zufälligen 256-Bit-Schlüssel, der auf deinem Gerät erzeugt wird, und einer neuen zufälligen Nonce für jede Datei bzw. jeden Block eines großen Videos.

Kann der Entwickler meine Fotos sehen oder meine PIN zurücksetzen?

Nein. Prive betreibt keine Server und erhält weder Fotos noch Schlüssel noch PIN. Eine vergessene PIN lässt sich nur mit deinem Wiederherstellungsschlüssel zurücksetzen.

Was passiert, wenn ich mein iPhone verliere?

War das iCloud-Backup aktiv, installierst du Prive auf dem neuen iPhone, meldest dich mit demselben Apple Account an und tippst auf „Aus iCloud wiederherstellen“. War es aus, existierte der Tresor nur auf dem verlorenen iPhone.

Wurde Prive unabhängig geprüft?

Noch nicht. Diese Seite beschreibt genau, wie Prive funktioniert, damit du es beurteilen kannst. Technische Fragen beantworten wir unter prive@vinhdang.app.

Quellen

App-Symbol von Prive

Private Fotos bleiben privat

Verschlüsselt auf deinem iPhone. Kein Konto. Keine Server.

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