Prive › Prive vs. ausgeblendetes Album
Prive vs. das ausgeblendete Album des iPhone
Kurz gesagt: Das Album „Ausgeblendet“ ist kostenlos und seit iOS 16 mit Face ID, Touch ID oder deinem iPhone-Code gesperrt. Aber wer deinen Code kennt, kann es öffnen, die Fotos bleiben in deiner Mediathek und in iCloud-Fotos, und sie werden nicht zusätzlich verschlüsselt. Prive verschiebt Fotos in einen eigenen Tresor mit eigener PIN und verschlüsselt jede Datei mit AES-256-GCM. Für gelegentliche Privatsphäre reicht das ausgeblendete Album; kennt jemand in deinem Umfeld deinen Code, nimm einen Tresor.
Im direkten Vergleich
| Ausgeblendetes Album | Prive | |
|---|---|---|
| Preis | Kostenlos, in Fotos integriert | Kostenlos für bis zu 20 Fotos und Videos; Premium (Monat oder Jahr) für unbegrenzt |
| Womit es sich öffnet | Face ID, Touch ID oder iPhone-Code (ab iOS 16) | Eigene 6-stellige Prive-PIN, optional Face ID / Touch ID |
| Jemand kennt deinen iPhone-Code | Kann es öffnen | Braucht trotzdem deine Prive-PIN |
| Fotos bleiben in der Mediathek | Ja, nur aus den meisten Ansichten ausgeblendet | Nein. Im Tresor; Originale können gelöscht werden |
| Zusätzliche Verschlüsselung | Nein, normaler iOS-Datenschutz | AES-256-GCM pro Datei, Schlüssel nur auf deinen Geräten |
| In der iCloud | Mit iCloud-Fotos synchronisiert; Ende-zu-Ende nur mit „Erweiterter Datenschutz“ | Optionales Backup in deine eigene iCloud, vor dem Upload verschlüsselt |
| Passwörter pro Album | Nein | Ja |
| Einbruchsalarm | Nein | Optional ein Foto von dem, der eine falsche PIN eingibt |
Wo das ausgeblendete Album an Grenzen stößt
- Dein iPhone-Code öffnet es. Partner, Kinder und Freunde kennen ihn oft.
- Die Fotos bleiben in der Mediathek. Sie sind nur ausgeblendet, nicht entfernt, und werden wie jedes andere Foto mit iCloud-Fotos synchronisiert.
- Keine eigene Verschlüsselung. In der iCloud hält Apple die Schlüssel für Fotos, außer du aktivierst „Erweiterter Datenschutz“.
- Ein Album, eine Sperre. Keine Passwörter pro Album und kein Hinweis, wenn jemand es versucht.
Seit iOS 18 kannst du auch die ganze Fotos-App mit Face ID sperren – diese Sperre akzeptiert aber ebenfalls deinen iPhone-Code.
Wann das ausgeblendete Album reicht – und wann nicht
Willst du nur ein paar Fotos aus der Hauptansicht nehmen und kennt niemand sonst deinen Code, ist das ausgeblendete Album eine gute, kostenlose Wahl. Nimm einen Tresor, wenn jemand deinen Code kennt, wenn die Fotos ganz aus Mediathek und iCloud-Fotos verschwinden sollen oder wenn du Verschlüsselung pro Datei, Album-Passwörter oder einen Einbruchsalarm willst.
Fotos aus dem ausgeblendeten Album in Prive verschieben
- Prive installieren, PIN festlegen und den Wiederherstellungsschlüssel notieren.
- Auf + → „Aus Fotos importieren“ tippen und die Fotos auswählen. Findest du sie nicht, blende sie in der Fotos-App zuerst wieder ein.
- Prive die Originale nach dem Import löschen lassen und danach „Zuletzt gelöscht“ in Fotos leeren.
Technische Details: So verschlüsselt Prive deine Fotos.
Häufige Fragen
Ist das ausgeblendete Album auf dem iPhone sicher?
Es nimmt Fotos aus der Hauptansicht und verlangt ab iOS 16 Face ID, Touch ID oder den iPhone-Code. Die Fotos werden aber nicht zusätzlich verschlüsselt, und wer deinen Code kennt, kann das Album öffnen.
Kann jemand mit meinem iPhone-Code meine ausgeblendeten Fotos sehen?
Ja. Das ausgeblendete Album akzeptiert den iPhone-Code. Ein Tresor wie Prive nutzt eine eigene PIN, der iPhone-Code reicht dort nicht.
Wird das ausgeblendete Album mit iCloud synchronisiert?
Ja. Mit iCloud-Fotos werden ausgeblendete Fotos wie die übrige Mediathek synchronisiert. Ende-zu-Ende verschlüsselt sind sie nur mit „Erweiterter Datenschutz“.
Landen Fotos aus Prive in iCloud-Fotos?
Nein. Prive speichert eine eigene verschlüsselte Kopie. Mit Prives iCloud-Backup gehen die verschlüsselten Dateien in deine private iCloud-Datenbank, nicht in iCloud-Fotos.